#Rostock ist bunt als Zeichen für Vielfalt und Toleranz

Am 15.06.2024 fand zum dritten Mal #Rostock ist bunt als offenes, vielfältiges Familienfest im IGA Park Rostock statt und zog erneut zahlreiche Besucher*innen an. Mit dem Ziel, ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen, bot die Veranstaltung eine lebendige Plattform für ein breites Spektrum an Vereinen, Institutionen und Verbänden.
Insgesamt nahmen rund 80 Organisationen an dem Event teil und präsentierten ihre vielfältigen Angebote und Aktivitäten. Die Besucher*innen hatten die Möglichkeit, sich an zahlreichen Ständen zu informieren und aktiv auszuprobieren und mitzumachen. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm spiegelte die kulturelle und inklusive Vielfalt und das gemeinschaftliche Engagement der Stadt eindrucksvoll wider.

Ein besonderer Anziehungspunkt war der Stand von Smile City. Hier konnten sich Interessierte über die Projekte Gemeinschaftsgarten und Klimaoasen informieren. Smile City setzt sich für die Schaffung von grünen Oasen in der Stadt ein, die nicht nur das Klima verbessern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken sollen. Praktisch veranschaulicht wurde auch das Thema Sensorik im Garten. Die jüngeren Besucher*innen konnten am Stand von Smile City ihren eigenen kleinen Tontopf bepflanzen, bemalen und mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltung #Rostock ist bunt zeigte eindrucksvoll, wie wichtig und bereichernd ein vielfältiges und tolerantes Miteinander ist. Sie bot eine wunderbare Gelegenheit für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern. Dank des großen Engagements der teilnehmenden Vereine und Institutionen wurde ein starkes Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft gesetzt.


Bundesweiter Digitaltag 2024 im zukünftigen Stadtlabor

Das zukünftige Smart City Stadtlavor war am 07.06.2024 ein Veranstaltungsort des bundesweiten Digitaltages in Rostock. Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Hanse- und Universitätsstadt, den SilverSurfern der Medienwerkstatt am Institut für neue Medien und dem Seniorensicherheitsberater des Landkreises Rostock konnte aktives Lernen, Ausprobieren und Erleben ermöglicht werden. Die Teilnehmer*innen tauchten in digitale Themen ein und erhielten wertvolle Hinweise für ihren Lebensalltag. Im regen Austausch mit den Vortragenden wurde deutlich, dass die digitale Welt keine ist, vor der man sich fürchten muss.

 

 


Noerd - digital Convention 2024

Am 29. und 30.05.2024 war es wieder soweit! Zwei Tage Digital Convention in der HanseMesse Rostock, zwei Tage geballte Ladung Wissen, Erfahrungsaustausch, Inspiration und Netzwerk zur digitalen Entwicklung. Zum dritten Mal wurde die NØRD damit zum Place to be. In diesem Jahr unter dem Motto "Connecting Contrasts", beteiligten sich Akteur*innen aus ganz Deutschland und dem Baltikum mit ihrem Angebot.
Der Smart City & Smart Region Day präsentierte so innovative Konzepte, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und weiterer Technologien zur Gestaltung intelligenter Städte und Regionen. Expert*innen teilten Erkenntnisse zu Infrastruktur, Verwaltung, digitalen Planungsprozessen, smarter Mobilität, Energieversorgung, Gesundheitswesen, New Work und Cyber Security. Einblicke in aktuelle Projekte, Diskussionen rund um Nachhaltigkeit, Teilhabe und die Zukunft der Gesellschaft, in Best-Practice-Fällen und Workshops boten eine Plattform für den Austausch und die Entwicklung wertvoller Fähigkeiten.
Der Smart Business Day präsentierte innovative Konzepte, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und weiterer Technologien rund um die Unternehmenswelt. Expert*innen erörterten die Bedeutung von Infrastruktur, digitalen Geschäftsmodellen, Prozess- und Produktinnovationen sowie New Work und Cyber Security. Zudem wurden smarte Vernetzung, Aus-und Weiterbildung als Schlüsselfaktoren für den Erfolg in der modernen Wirtschaft betont. Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch von Best Practices und vermittelte durch zahlreiche Workshops wertvolles Wissen für Handwerk, Handel, Dienstleistungsbranchen und produzierende Gewerke.


Smart Country Convention 2023

Vom 07. bis 09.11.2023 beteiligte sich die Smart City Rostock aktiv an der sechsten Ausgabe der Smart Country Convention (SCCON), dem bundesweit führenden Event für Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Mehr als 15.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher erlebten über 600 Speaker*innen auf 4 Bühnen, ein umfassendes Angebot digitaler Lösungen für den öffentlichen Sektor sowie einen bundesweiten, interkommunalen Austausch.

„Unsere Mission dieses Jahr ist es, Akteure aus Rostock und dem Land MV zu vernetzen, mit denen wir auch in den nächsten Monaten und Jahren Smart City Lösungen entwickeln wollen.“ sagt Smart City Rostock-Leiter Johannes Wolff.

Gemeinsam mit dem Digitalen MV – Stabsstelle digitaler Wandel im Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung MV und den Digitalen Innovationszentren (DIZ) des Landes, dem Fraunhofer IGD sowie der Pironex und der deeeper.technology GmbH aus Rostock standen inspirierende Sofatalks u. a. zu den Themen

  • Navigieren durch maritime Datenfluten: Innovative Erfassung und Auswertung
  • Synergetische App-Entwicklung: Gemeinsam für Stadt und Region
  • Leben in der Smart City: Fokus Mensch

auf dem Programm.

Ergänzt wurden diese Themen durch einen Exkurs in die Gründerszene des Landes: Die IHK zu Rostock und Schwerin gestalteten das Panel „Mecklenburg-Vorpommern goes smart: Digitale Entrepreneure setzen Segel“. Die Akteure der DIZ brachten Impulse aus dem Digitalen MV ein.

„Wir sind als Land Mecklenburg-Vorpommern in vielen Themen richtig gut dabei, was beispielsweise Digitalisierung der Verwaltung anbelangt, was die Zusammenarbeit mit unseren Unternehmen und Start Ups aus Mecklenburg-Vorpommern anbelangt. Das wollen wir hier präsentieren“, definiert Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung als Anlass für die Beteiligung an der Messe.

Die Gesprächsrunden waren ein Magnet für Fachbesucher, die sich über die digitalen Innovationen und Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern informieren wollten. In interaktiven Sessions wurden Wissen, reale Einblicke und Erfahrungen geteilt. „Für uns ist die Messe von besonderer Bedeutung, weil wir einfach die Möglichkeit haben, mit Menschen zu sprechen, die genau an den gleichen Themen arbeiten, wie wir, aber eben für andere Städte, für andere Gemeinden, für andere Länder. Die Baustellen sind überall die gleichen und es tut gut, sich auszutauschen.“, betont Dr. Martin Setzkorn, Geschäftsführer des DIZ Rostock.

Das Smart City Team blickt auf erfolgreiche Tage ganz im Zeichen der Vernetzung, des fachlichen Austauschs und des voneinander Lernens zurück. Wir danken unseren Partnern der Stabstelle Digitaler Wandel im Ministerium für Inneres, Heimat und Digitalisierung MV, der IHK zu Rostock und IHK zu Schwerin, dem Fraunhofer IGD Rostock, den DIZ Greifswald, Schwerin, Stralsund und Wismar, der deeeper.technology GmbH und der pironex GmbH aus Rostock. Besonderer Dank gilt dem DIZ Rostock für die Unterstützung bei der Umsetzung von Technik und Ablauforganisation.

Save the Date: Smart Country Convention Ausgabe 7: 15. bis 17. Oktober 2024


Gründung der "Smarten Hanse"

Rostock startet Zusammenarbeit mit den Hansestädten Lübeck, Stralsund und Wismar
.Auf den Spuren der alten Handelsverbindung unterzeichneten die Verwaltungsspitzen aus Lübeck, Rostock, Wismar und Stralsund am 23.10.2023 eine gemeinsame Absichtserklärung mit dem Ziel, sich untereinander noch enger zu vernetzen, von den Erfahrungen des jeweils anderen zu profitieren und bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen im Bereich Smart City und Digitalisierung eng zusammenzuarbeiten. „Wir wollen das Netzwerk der Hanse heute nutzen, um die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung effizienter gestalten zu können. Dabei hilft die enge und gute Nachbarschaft unserer Städte", führt Eva-Maria Kröger (Die Linke), Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, aus. Für das Rostocker Smart City Projekt wurden sieben Kernprojekte entwickelt, die die Stadt lebenswerter für alle gestalten und auch bei der Digitalisierung voranbringen sollen. Dabei stehen u. a. eine bürgernahe Verwaltung, die Erfassung und Auswertung von Stadtdaten sowie die Entwicklung von innovativen Lösungen für das Leben in der Stadt.
Die Unterzeichnung auf dem Hanseschiff „Lisa von Lübeck“ war selbst ein aktuelles Beispiel für Digitalisierung: Stralsunds Bürgermeister Alexander Badrow (CDU)  stand auf der A20 im Stau, Lübecks Oberbürgermeister Jan Lindenau (SPD) schaltete ihn auf dem Tablet hinzu. Das Dokument konnte er zwar nicht unterschreiben, bestätigte aber mit einem deutlichen ja.
Die interkommunale Zusammenarbeit bündelt zukünftig smarte digitale Lösungen und trägt zur Erhöhung der Lebensqualität der Stadtgesellschaft bei. Die Hansestädte entwickeln sich dabei beständig zu einem serviceorientierten Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger weiter.  Der angestrebte intensive Wissenstransfer hat zum Ziel, den technologischen Fortschritt als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern. Durch die Bündelung von Know-how und Ressourcen können die Hansestädte gemeinsam effizientere Lösungen entwickeln und umsetzen.

Rostock und Lübeck haben bereits im vergangenen Jahr an einer Intensivierung der historischen Verbindung aus der Hansezeit gearbeitet: 2023 liegt der Schwerpunkt dabei auf Daten, die beispielsweise aus der Ostsee als verbindendes Element zwischen den beiden Städten gewonnen werden können. Gemeinsam entwickelte Datenmodelle machen dabei Stadt- und Umweltdaten   nutz- und vergleichbar. Lübeck hat unter dem Titel „Kreuzung frei!“ bereits im Oktober 2022 ein Pilotprojekt initiiert. Sensible Verkehrsräume wie beispielsweise enge Kreuzungen in Anwohnerparkgebieten werden durch den Einsatz von Parksensoren für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr & Co. zugänglicher gemacht.  Rostock startet gegenwärtig in die Umsetzungsphase der Kernprojekte und kann dabei von den Erfahrungen aus Schleswig-Holstein profitieren. Dieses Vorhaben unterstützt auch den sogenannten „Open Data“ Ansatz, den die Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vorsehen.


9. Smart City Regionalkonferenz

Rostock trägt Smart City Konferenz des Bundes aus
Unter dem Motto „Gemeinsam in der Ostseeregion: Smartes Zusammenspiel von Mensch und Technik“ tauschten sich ca. 100 Vertreter*innen aus Kommunen in Deutschland, Politik und Wirtschaft im Rahmen eines vielfältigen, interaktiven Programms mit Impulsvorträgen, Workshops und Networking-Formaten am 04.07.2023 in Rostock aus. Die Themen waren regionale Vernetzung, Inklusion & Partizipation sowie gemeinsame Smart City Lösungen auf der
9. Regionalkonferenz der Modellprojekte Smart Cities in Deutschland. Ein wichtiges Ziel der Konferenz ist, die interkommunale Vernetzung in der Region zu stärken. Veranstalter waren das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen sowie die nationale Koordinierungs- und Transferstelle unter dem Projektträger DLR.
„Als Smart City wollen wir unsere Stadt lebenswerter machen. Dabei hat die Technik dem Menschen zu dienen und nicht andersherum.“, sagte Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, anlässlich der Eröffnung der Konferenz. Im Mittelpunkt stünden die Bürger*innen: „Technischer und sozialer Fortschritt sollten Hand in Hand gehen“, betonte sie dabei.

 

Fotos: (c) Smart City Dialog/Martin Börner
Video: (c) Smart City Rostock/Bert Scharffenberg


Erfahrungsaustausch Turku

Am 26. April 2023 hatte das Team Smart City Rostock die Möglichkeit, sich mit einer Delegation aus Rostocks Partnerstadt Turku (Finnland) über smarte Ansätze in der Stadt auszutauschen, Der Fokus lag auf Themen der Mobilität und dem öffentlichen Personennahverkehr, den die Finnen im Vorfeld persönlich testeten. Sie bescheinigten Rostock sehr gute Lösungen im Bereich der Fahrradmobilität. Ziele, die sie durch den Erfahrungsaustausch auch in ihrer Stadt voranbringen wollen.


Smart City Exchange in Lübeck

Anlässlich der erfolgreichen Teilnahme an der Smart Country Convention 2022 in Berlin konnte Smile City Rostock erste Kontakte – z. B. mit der Smart City Lübeck – knüpfen und ihr Netzwerk weiter ausbauen. Noch vor Ort und schon während der Convention wurde vereinbart, dass eine Rostocker Delegation die Kolleg*innen in Lübeck zu einem Erfahrungsaustausch besuchen wird. Auf Einladung der TraveKom/Smart City Lübeck fand am 06.12.2022 das geplante Treffen in Lübeck statt.

Neben dem allgemeinen Kennenlernen der Akteure wurden Schwerpunktthemen wie das LoRaWan und die Data-Plattform sowie das Kommunikationskonzept und die Persona-Entwicklung der Smart City Lübeck vorgestellt. Als ein Ergebnis des Treffens wurde festgehalten, dass die Städte Lübeck, Kiel und Rostock sowie die Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald in einen dauerhaften Austausch eintreten wollen. So soll es zukünftig u. a. Workshops zu den Themen Governance (in Rostock) und Datenstrategie geben. Als gemeinsame Ziele wurden der vertiefende Austausch zum bürgerzentrierten Ansatz, die Kooperation der Smart Cities entlang der deutschen Ostseeküste sowie die Kooperation mit deren Anrainerstaaten formuliert.


Strategieworkshop Urbane Datenplattform

Der Strategieworkshop, bei dem die Stadtverwaltung, RVV und externe Berater*innen teilnahmen, fand am 30.11. statt und widmete sich dem Plan der Stadt Rostock, eine urbane Datenplattform weiterzuentwickeln. Dabei sollten sich die Teilnehmer*innen gegenseitig besser kennenlernen und zukünftige Arbeitsabläufe zu besprechen. Außerdem sollten Sachstände aus IT-Ämtern und kommunalen Versorgungsunternehmen abgefragt und ein Überblick über das Projekt „Smile City“ gegeben werden. Darüber hinaus wurden denkbare Anwendungsfälle/Problemstellungen bezüglich urbaner Datenplattform für Bürger*innen diskutiert.


5. Regionalkonferenz in Flensburg

Für Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange gibt es zwischen der Digitalisierung und der deutsch-dänischen Förde eine große Gemeinsamkeit: „Man sieht die Grenzen nicht“. Smile City Rostock machte sich auf den Weg in den echten Norden, um in beeindruckender Atmosphäre des Deutschen Hauses in Erfahrung zu bringen, was eine Smart City-Maßnahme erfolgreich macht und wie regionale Zusammenarbeit funktionieren kann.

Am 22.11.2022 veranstaltete das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Kooperation mit der „Smarten Grenzregion zwischen den Meeren“ die fünfte Regionalkonferenz der Modellprojekte Smart Cities unter dem Titel „Die Smart City-Strategie wird Wirklichkeit: Maßnahmen zielgerichtet gestalten“ in Flensburg. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS).

Neben Impulsvorträgen gab es mehrere Workshops, reichlich Diskussionen und ein Speeddating unter den teilnehmenden Akteur*innen. Im Anschluss wurde die Digitalagentur – das Herz der Smarten Grenzregion zwischen den Meeren – besucht. Bei den vorgestellten Lösungen wurde deutlich, dass Smile City Rostock mit dem nutzer*innenzentrierten Ansatz auf dem richtigen Weg ist, um den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung zu begegnen. Dabei spielt die Kommunikation immer wieder eine entscheidende Rolle.

Eine bessere Vernetzung unter allen Akteur*innen, eine nachhaltigere Ausrichtung der Projekte sowie integrierte Lösungen sind unabdingbar, um Projekte auf einen erfolgreichen Weg zu bringen. Die Konferenz konnte einen großen Beitrag dazu leisten, dass die Modellprojekte und weitere Kommunen in Norddeutschland miteinander ins Gespräch kommen und den Wissenstransfer befördern konnten.

Hier sind weitere Informationen zu finden: https://www.smart-city-dialog.de/aktuelles/fuenfte-regionalkonferenz-der-modellprojekte-smart-cities-zu-gast-in-flensburg