Urbane Datenplattform

Entwicklung und Umsetzung einer zentralen Datenplattform, Daten-Dashboard, DatenManagement-Office. Zusammenführung und intelligente Auswertung vorhandener Stadtdaten und Sensordaten. Umsetzung erster Anwendungsfälle mit Sensorik.

Use-Cases
(1) Klimauhr
(2) Vernetzung Smart Parking
(3) Vermüllungszustand
(4) Starkregen & HW
(5) Solarkataster
(6) Dashboard Governance

Teilprojekte:
• Entwicklung Datenstrategie inkl. Datenmanagement & Strukturen
• Realisierung Use-Cases Vernetzung Projekte:
• Rostock Plattform / App
• Smart City Lab
• Projekt Blueprint
• Warnow.Wasser.Wir
• Grünes Rostock
• Zukunft: Quartier

 

Akteure:
Koordination: Verwaltung OE Smart City, OE 62.15, OE 06

 

Mitwirkende: Verwaltung, komm. Unternehmen, RVV, IT-Community, Gremium, RRR, Datenschutzbeauftragte Verwaltung

 

Umsetzung:
Agiles Projekt mit Arbeitsgruppe Entwicklungsgemeinschaft national Datenallianz Ostsee

Raum:
Rostock
Regiopolregion
M-V / Ostseekooperation


Zukunft: Quartier

Urbane und attraktive Orte der Gemeinschaft entstehen in einzelnen Quartieren als Piloten. Der Fokus liegt in der Planung und Realisierung durch die Anwohner*innen und Stakeholder im Quartier. Das soziale Projekt soll Orte aufwerten, vitalisieren, Menschen zusammenbringen und Piloträume miteinander vernetzen.

Teilprojekte:
• Quartiers-Baukasten
• Maker Spaces
• Kreislaufwirtschaft

Piloträume: Groß-Klein, Toitenwinkel, Innenstadt


Grünes Rostock

Als Pilot entwickelte urbane Gärten mit W-Lan Spots und smart Gardening Integration werden als Outdoor-Arbeitsplätze oder luftig-kühlende Ausweichräume an heißen Sommertagen geschaffen. Mittels bewegbarer rollender Gärten soll es zudem möglich werden, Flächen flexibel selbst dann zu begrünen, wenn eine dauerhafte Bepflanzung aufgrund von Interessenkonflikten (z. B. Großveranstaltungen im Stadthafen vs. alltägliche Aufenthaltsqualität) gegenwärtig nicht möglich ist.

 

Teilprojekte:
• Klima-Oasen
• Mobiles Grün • Digitaler Stadtgarten IGAPark


Wasser.Warnow.Wir

Verbindung technologisch gestützter Umweltsensibilisierung mit der Erschließung bzw. Neugestaltung wassernaher öffentlicher Räume. Erleichterung Zugang zum Wasser für Rostocker*innen. Durch mobile Stege / Pontons, digitale Installationen und Sitzmöglichkeiten soll die Warnow samt Uferbereichen erlebbarer gemacht werden. Infrastruktur für kleinteilige kulturelle oder touristische Angebote. Mittels Augmented Reality kann die historische, gegenwärtige und zukunftsvisionäre Entwicklung des Warnow-Ufers (insbesondere am historisch relevanten Primelberg) erfahren werden.

 

Teilprojekte:
• Urbane, wassernahe Treffpunkte
• Mobilität auf dem Wasser
• AR/VR Uferzone Primelberg & Rostocker Oval
• Umweltsensorik & Dashboard Vernetzung Projekte:
• Rostock Plattform / App
• Urbane Datenplattform
• Projekt Blueprint
• Smart City Lab

 

Akteure:
Koordination: tba
Mitwirkende: Verwaltung, Kommunale Unternehmen, OTC, Wissenschaft, Vereine, #MeinHafenDeinHafen

 

Raum:
Wasser, Warnow, Uferbereiche, Quartiere


Projekt Blueprint

Entwicklung von barrierefreien Routen in den Quartieren zur Vernetzung der Quartiere untereinander. Kartographieren der Wege und Straßen durch Drohne mit 3D-Scanner als Datenbasis. Koordination von baulichen Anpassungen. Digitale barrierefreie Wegeführung und analoge Beschilderung / Navigation in den  Stadtteilen.

Vernetzung Projekte:
• Rostock Plattform / App
• Urbane Datenplattform
• Zukunft:Quartier
• Smart City Lab

Akteure:
Verwaltung, Amt für Soziales und Teilhabe, Integrationsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung, Soziale Vereine, Kommune Inklusiv, QuartiersmanagerInnen, Stadtteilbegegnungszentren, Ortsbeiräte

 

Umsetzung:
Agiles Projekt

 

Raum:
Gebäude, Quartiere, Stadtbereiche


Smart City Lab

Stationäres Stadtlabor mit 3D-Modell Rostock, AR / VR, StadtDashboard, Beteiligung Darstellung Zukunftsvisionen, Ausstellungen und Sitzmöglichkeiten für Besucher*innen, Schulklassen… Dezentrale Satelliten sind Stadtteilbegegnungszentren und Tram. Tool für Smart City Entwicklung.

Teilprojekte:
• AR / VR digitaler Zwilling
• Stadt Dashboard
• Smarte Beteiligung Vernetzung Projekte:
• Rostock Plattform / App
• Urbane Datenplattform
• Zukunft:Quartier
• Projekt Blueprint

 

Akteure:
Koordination: OE Smart City Mitwirkende: DIZ, Koordinierungsstelle BürgerInnenbeteiligung, SRAG, VVW, SBZ, QuartiersmanagerInnen, Amt für Soziales und Teilhabe, S4-Referate, Uni-Rostock, Fraunhofer IGD

 

Umsetzung:
Projekt
Raum:
Rostock Quartier Innenstadt, Stadtteilbegegnungszentren, Straßenbahn

nicht investiv:
Personaentwicklung
Monitoringsystem


Rostock Plattform / App

Entwicklung einer Plattform und App für digitale Stadt-Services. Realisierung als Gemeinschaftsprojekt und Open Plattform in Zusammenarbeit mit anderen Modellkommunen.

Funktionen:
• Geodatenportal
• Integration Klarschiff Mängelmelder
• digitales Stadtarchiv
• digitale Stadtbibliothek
• Mediaguide Kunst & Kultur
• digitale Beteiligung
• AR & VR Integration
• Neighbourhood-Funktion
• White-Label Einbindung Kundenlogins & Services kommunaler Unternehmen
• ÖPNV-Integration
• Baustellenintegration
• Parkplatzmanagement
• Veranstaltungskalender
• Ferienkalender
• Integration Bürgerservices / eGov
• Dashboards Datenplattform

 

Vernetzung Projekte:
• Smart City Lab (Kommunikation)
• Blueprint - digital. Navigation barrierefreie Routen
• Grünes Rostock: Management Urbane Gärten, Smart Gardening
• Urbane Datenplattform: Dashboard Integration, Smart Parking, Alarmmeldung SR & HW, Heatmap Umwelt
• Wasser.Warnow.Wir: Umweltdaten Wasser

 

Akteure:
Koordination: DIZ GmbH
Mitwirkende: OE Smart City, Verwaltung, TZRW, komm. Unternehmen, RVV, Vereine, IT-Community, Gremium...

Umsetzung:
Entwicklungsgemeinschaft Rostock und Beteiligung anderer Kommunen

Raum:
Rostock & Regiopolregion


Projekt Design-Thinking Smart City mit Fachhochschule des Mittelstandes & Universität Rostock

Im Zeitraum vom 18.10.22 bis 27.10.22 fand ein Workshop im Digitalen Innovationszentrum (kurz: DIZ) mit dem Ziel erste Schritte im Bereich der smarten Bürger*innenkommunikation statt. Die Freiwilligen bestanden aus Studierenden der Universität Rostock und der Fachhochschule des Mittelstands, die sich dem Thema über Kreativmethoden, sogenanntem Design-Thinking, näherten.
Insgesamt entstanden so vier Prototypen. Drei davon beschäftigten sich mit der Gestaltung einer Rostock-App, die schnell und einfach Angebote und Informationen zum öffentlichen Leben und der Verwaltung bereitstellen soll. Ein weiterer Prototyp skizzierte, wie das Rathaus stärker als Begegnungsstätte ins Stadtbild eingebunden werden könnte.


Strategieworkshop Urbane Datenplattform

Der Strategieworkshop, bei dem die Stadtverwaltung, RVV und externe Berater*innen teilnahmen, fand am 30.11. statt und widmete sich dem Plan der Stadt Rostock, eine urbane Datenplattform weiterzuentwickeln. Dabei sollten sich die Teilnehmer*innen gegenseitig besser kennenlernen und zukünftige Arbeitsabläufe zu besprechen. Außerdem sollten Sachstände aus IT-Ämtern und kommunalen Versorgungsunternehmen abgefragt und ein Überblick über das Projekt „Smile City“ gegeben werden. Darüber hinaus wurden denkbare Anwendungsfälle/Problemstellungen bezüglich urbaner Datenplattform für Bürger*innen diskutiert.


Evaluation zum Thema Digitale Gerechtigkeit

Zwischen Dezember 2021 und Januar 2022 unterstützt das Smile City Team das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung zur Entwicklung bei der Entwicklung eines Werkzeugs zur Strategieentwicklung und Bewertung digitaler Teilhabe und Kompetenzentwicklung.
Der Index zur digitalen Gerechtigkeit soll modifiziert und geprüft werden. Das Ziel ist der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (kurz: KTS) und somit auch den anderen Modelstädten Möglichkeiten zur Überwachung und zur Selbst- bzw. Programmevaluation zur Verfügung zu stellen.
Bei dieser Ämterabfrage konnte festgestellt werden, dass es noch sehr wenig Daten darüber gibt, wie viele Menschen tatsächlich Angebote zur Steigerung der digitalen Kompetenzen (etwa durch das Besuchen von Kursen) in Anspruch nehmen oder wie die soziodemografischen Charakteristika der Menschen aussehen, die sich an digitalen Planungsverfahren beteiligen.
Durch unsere Datenerhebung wurde deutlich, dass es eine große Notwendigkeit dafür gibt, Konzepte der digitalen Teilhabe bzw. digitalen Gerechtigkeit anzulegen, die übergreifend alle skizzierten inhaltlichen Dimensionen abdecken – also den Zugang zu digitalen Infrastrukturen, die Entwicklung digitaler Kompetenzen, die Ermöglichung von Teilhabe und die Berücksichtigung ökologischer Dimensionen.